schöne Mode in Italien

Von manchen Designern liest man ja schon relativ häufig in der Modepresse und es ist auch immer wieder interessant zu sehen, was die so alles entwerfen. Manch andere Designer scheinen manchmal allerdings auch sehr schnell von der Bildfläche von Zeitungen wie Gala verschwunden zu sein und machen dann lange nicht mehr von sich reden.

So ich jetzt lange nichts mehr von Roberto Cavalli gehört. Es würde mich schon mal interessieren, wie es dem italienischen Nobledesigner so geht. So wie ich letztens gelesen habe, hat er grad wieder eine neue Kollektion entworfen, und scheint damit wohl auch sehr erfolgreich zu sein.

Generell ist es sehr schon sehr schön, zu sehen, dass Roberto Cavalli jetzt auch viel im internationalen Markt aktiv ist. Ein Designer wie er ist durch seine vielen Kreationen auch stark international gefragt und gehört für mich zu einem der größten und beliebtesten Designer. Eine Sache, die ich an ihn sehr schätze, sind auch seine schönen Kleider. Ansonsten bin ich auch aktuell auf der Suche nach schöner Bademode und Unterwäsche und habe schon mal im Passionata reduziert Shop einige neuen Angebote angeschaut, um dann auch zu sehen, was es da für schöne Modekollektionen und Angebote gibt.

Grad die neue Passionata Passio Cherie Kollektion ist schon sehr hochwertig und kann sich durchaus auch mit den ganzen sehr teuren Modekollektionen und Modemarken messen. Auch habe ich gelesen, dass Roberto Cavalli auch eine eigene neue Unterwäschekollektion herausbringen wird und bin schon sehr darauf gespannt, wie diese wohl aussehen wird. Dadurch, dass er als Designer auch international aktiv ist, ist es ja schon ziemlich interessant zu sehen, was als neues an und Modekollektion bei ihm aussehen werden und wie er die ganze Sache vermarktet.

Zum Beispiel bringt er auch regelmäßig neue Schuhe und Taschenkollektion auf den Markt und ist deshalb auch sehr beliebt. Insgesamt freu er mich schon sehr darauf, wie er dann auch für den Sommer die neuen Kollektionen wie zum Beispiel die Passionata BH Kollektion anzuschauen. Falls ich da auch etwas passendes günstiges finde, kann ich mir vorstellen, dass auch zu bestellen. Schließlich möchte man so auch zeigen was man hat und da ist es dann auch schon gut, wenn man auf stylische und hochwertiger Mode zurückgreifen kann.

es ist nicht immer alles Gold, was glänzt..

Heute Nachmittag hat ein Wettbewerb zwischen zehn verschiedenen Schulen, bzw. deren siebte Klassen, aus der Umgebung stattgefunden. Es wurden für jedes der drei Fächer (Englisch, Mathe und Science, also Naturwissenschaften) jeweils vier Schüler/innen ausgewählt. In der ersten Runde stand englisch an, wo wir alle Fragen richtig beantworten konnten und somit mit zwei weiteren Schulen die Führung übernahmen. Dann kam die Horror-Disziplin Mathe. Da ich der Mathe Lehrer bin und wusste, dass es um Mathe unglaublich schlecht bestellt ist, hab ich mir schon passende Ausreden zurechtgelegt. Doch es kam anders: Ausgerechnet in Mathe übernahmen wir die Führung und bauten sie sogar noch ein wenig aus.

Abschließend kam es dann zum großen Showdown in Science mit Jette Joop Schmuck . Nach tumultartigen Szenen und der völlig unberechtigten Aberkennung eines Punktes auf unserer Seite, lagen wir mit einer anderen Schule gleichauf. Man verständigte sich schließlich darauf, als Stichfrage zwischen den beiden Erstplazierten eine Mathefrage auszuwählen. Hier setzten wir uns durch und gewannen schließlich die Gesamtwertung. Besonders angemerkt sei hier, dass es sich bei der Stichfrage um genau das handelte, was ich schon seit Wochen verzweifelt versuche zu vermitteln: Einfache Prozentrechnung mit Dreisatz.

Es folgten regelrechte Jubelorgien und natürlich waren ich und mein Mathelehrer Kollege keineswegs bescheiden, bei der Frage, wer ihnen die Dinge beigebracht hat. Singend und Tanzend verließen wir die andere Schule, an der alles stattfand und gingen singend und tanzend durch die Straßen, bevor wir singend und tanzend unsere Schule erreichten und noch ein gutes Stück lang weiter Sangen und Tanzten.

Leider ist das Ganze, wie so oft im Leben, noch nicht annähernd so schön wie es sich anhört und sein könnte: Zum einen muss man bedenken, dass lediglich vier Schüler, also die jeweils besten vier, pro Fach angetreten sind. In unserem Fall waren dies sogar meistens dieselben, so dass insgesamt nur 6 verschiedene Schüler für uns angetreten sind. Der Rest fällt sehr deutlich von diesem Niveau ab und hatte mit dem eigentlichen Erfolg nur wenig zu tun. Daher finde ich es falsch unseren Erfolg als Qualitätsmerkmal für die ganze Schule zu sehen.

Der zweite, äußerst bedenkliche Punkt ist das erschreckend niedrige Niveau der anderen Schulen. Vor dem Wettbewerb habe ich mir eigentlich nur Hoffnungen gemacht, nicht letzter zu werden, da ich unsere siebte Klasse nicht grade für die nächsten Einsteins hielt. Jetzt weiß ich: Die sind alle so! Grade in Mathe herrschte sogar bei den Repräsentanten der anderen Schule teilweise nicht mal mittleres (deutsches) Grundschulniveau. Das es zudem teilweise bei Fragen in Englisch und Mathe sogar noch unter den Lehrern den ein oder anderen Ahnungslosen gab spricht ebenfalls nicht unbedingt für das Bildungsniveau in Sambia.

Der dritte Punkt ist, dass es spürbar große Unterschiede zwischen den staatlichen Schulen und Schulen in anderer Trägerschaft gibt. Grade was die Lehrer anbelangt sind die Zustände auf staatlichen Schulen erschreckend und Klassen von bis zu 80 Kindern sind keine Seltenheit. Da bin ich mit meinen 40 Kids noch richtig gut bedient. Im Klartext heißt dieses Dilemma allerdings: Wer reich ist, kommt auf ne gute Schule und wer Waisenkind ist, hat die Chance auf eine nichtstaatliche Schule, welche sich meistens in kirchlicher Trägerschaft befinden. Der Rest hat kaum eine Chance auf vernünftige, ausreichende Schulbildung.

Ein Blumen Fan unterwegs in Ungarn

Hallo und willkommen auf meinem Blog. Ich bin jetzt seit drei Wochen hier nach Ungarn gezogen, um hier ein Erasmus Studium zu machen, und freue mich auch, dass jetzt hier alles klappte. Budapest ist definitiv eine sehr schöne Stadt, und hat auch eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten zu bieten.

In Budapest arbeite ich auch nebenbei für eine große Zeitschrift im Modebereich, da ich mich auch mit Modetrends ziemlich auskenne, habe ich mir gedacht, dass sich auch ein Blick auf die verschiedenen Modetrends in Ungarn werfe und nebenbei auch über mein Lieblingsthema die Blumen schreibe.

Da ich auch ein großer Blumen Fan bin, freut es mich ja auch, dass sich in Budapest nur 2 Minuten von einem großen Blumenladen entfernt wohne tue. Es hat sich meiner Meinung nach auch schon für Blumenladen gemacht, da ich war schon zweimal dort, und hat eine Rosenrote Rosen gekauft und einmal weiße Lilien, die ich dann auch meine Freunde geschenkt habe.

Das Thema Blumenversand ist auch ein Thema, was mich persönlich ziemlich interessiert, und ich könnte mir für die Zukunft auch vorstellen, später mal bei einem Unternehmen zu arbeiten, das sich mit dem Thema Mode und Blumen Auseinandergesetzt. Was mich dabei besonders interessiert ist das Blumen für mich auch immer so eine Art Liebesbeweis sind. Wenn ich ein Menschen besonders mag, dann mache ich es häufig auch so, dass ich mal nach schaut, dass dieser Mensch sehr gerne für Blume, und ihn dann auch Blumen fahre eine große Vielfalt eine Vielzahl von Blumenversand

Dabei, sich in den letzten Jahren auch schon Anbietern ausgetestet, und hab mittlerweile auch schon einen meiner Lieblingsanbieter in Fleurop gefunden. Fleurop gehört meiner Meinung nach definitiv zu einem der seriösesten und auch besten Blumen Versendern in Deutschland und in Europa, da sie auch über eine Vielzahl von Netzwerken und Blumen Shops in der ganzen Welt verfügen, über die sie dann auch ihre Blumen verschicken können.

Den letzten Jahren, hat sich die Wirtschaft in Ungarn auch wieder gut erholt. So gibt es auch in Budapest viele Geschäfte, die mittlerweile international expandieren wollen und deswegen auch nach Praktikanten und Mitarbeitern suchen. Ich habe das jetzt auch schon mein Bruder erzählt, der aktuell noch bei einer großen Firma in Stuttgart arbeitet. Er hatte schon lange Lust gehabt, auch mal nach Budapest zu kommen, und jetzt arbeiten und wird sich das ganze deswegen in den nächsten paar Wochen auch mal anschauen und auch stockerpoint Dirndl Blusen kaufen.

Zwar ist Stuttgart natürlich auch eine schöne Stadt und bietet viele Möglichkeiten um tanzen zu gehen und sparsam. Budapest dagegen ist allerdings um einiges internationaler und man kommt von hier aus auch schnell mal in andere Länder in Osteuropa. Deswegen glaube ich, dass mir das auf jeden Fall für ein paar Monate hier gut gefallen wird. Gestern habe ich nochmal ein Kleid geholt, um mich dann auch entsprechend für den Aufenthalt hier einzurichten und freue mich schon darauf, hier dann auch viele Freunde zu finden.

Das erste Mal in der Moskauer Metro

Die Moskauer Metro ist bekannt für ihre prunkvollen Stationen. Und das zu Recht. Hier findet man wahre unterirdische Paläste vor. Marmor, Reliefs und Kronleuchter prägen das Bild. Zumindest bei den innerstädtischen Stationen. Fährt man etwas weiter raus, sind die U-Bahnhöfe doch eher schlicht und funktional gehalten. Die Pracht der Metrostationen liegt in der Tatsache begründet, dass Moskau ansonsten relativ wenig in der Richtung zu bieten hat. Oberirdisch beherrscht sozialistische Einheitsarchitektur die Szenerie.

Und die wenigen Prunkbauten, die sich in Moskau finden, waren zu Sowjetzeiten dem gemeinen Volk zumeist nicht zugänglich. Daher entschloss man sich, den Moskauer Bürgern ihre eigenen öffentlichen Paläste zu schaffen. Unter der Erde. Tief unter der Erde. Denn die Moskauer Metro zählt zu den U-Bahnen mit den tiefsten Tunneln und Bahnhöfen der Welt.

Teils in den Stationen mit basler fashion gmbh Geschäften, aber mit Sicherheit davor, findet man auch eine ganze Reihe kleiner Geschäfte, in denen man so gut wie alles kaufen kann: Von der Zeitung über Zigaretten und Snacks bis hin zu Kleidung, Uhren, Schmuck und Souveniers. Von der Metrostation am Roten Platz aus gelangt man beispielsweise direkt in eine riesige unterirdische Mall.

Mit dem Moskauer Metrosystem und den angegliederten Geschäften wurde eine gänzlich eigene Welt geschaffen. Wenn man das Glück hat, in der Nähe einer Station zu wohnen, braucht man also theoretisch diese unterirdische Welt nicht zu verlassen, wenn man nicht möchte. Ganz besonders reizvoll erscheint uns diese Option für die langen und harten russischen Winter, in denen es sowieso kaum richtig hell wird, sodass man auch kein Tageslicht vermisst.

Wo will ich hin? Umsteigehilfe am Bahnsteig. Obwohl das Moskauer Metronetz nicht gerade klein ist, fällt die Orientierung hier nicht sonderlich schwer. Eine Ringlinie (Linie 5) umschließt die Innenstadt und alle weiteren Linien kreuzen diese über kurz oder lang. Das Umsteigen ist also relativ einfach. Ferner sind an jedem Bahnsteig die Umsteigemöglichkeiten der jeweiligen Linie angeschlagen. Einzig die riesigen Mehrfachstationen im Innenstadtbereich, an denen verschiedene Linien verkehren, tragen unter Umständen auch verschiedene Namen.

Doch auch das hat man mit der Zeit raus. Und hat man erst einmal für 28 Rubel Zugang zu dieser unterirdischen Parallelwelt erlangt, kann man theoretisch den ganzen Tag hier verbringen. Vielleicht sogar eine Woche, wir haben es nicht ausprobiert. So macht es aber auch nichts, wenn man sich einmal verfahren hat, denn man findet schnell wieder zurück. Und das schlimmste was einem in einem solchen Fall passieren kann ist, dass man eine nicht ganz so prachtvolle Station erwischt hat.

Freiwilligen Arbeit in Afrika

Leider war nicht immer alles so erfeulich und ich habe auch noch lange nicht alles verstanden. Zum Beispiel ist es immer wieder interessant, wie verschiedene temporaere Sponsoren versucht haben zu helfen, jedoch ohne einen Plan wirklichen von der Sache selbst zu haben. Beispielsweiste wurde uns Anfang des Jahres die dringend benoetigte Klimaanlage fuer den Medizinraum gekauft (Die stehen einfach nur gelagert in einem dunklen Raum). Was der Sponsor (keine Ahnung wer) jedoch nicht bedacht hatte, war, dass das Ding auch installiert werden muss.

Die Klimaanlage stand also paar Monate sinnlos bei uns rum, da es keiner finanzieren konnte einen Instalateur kommen zu lassen. Sehr Schade… Naja, im Grossen und Ganzen sind die all die positiven und negativen Erfahrungen hier fuer mich sehr sehr wertvoll und ich bin sehr froh sie machen zu duerfen.

Gestern haben die freiwilligen Frauen sogar noch extra fuer mich ein ziemliches Spektakel veranstaltet. Ich hatte mit gar nichts gerechnet und meine Arbeitmit Patrizia Pepe Blazer relativ zuegig erledigt, damit ich mich noch von Freunden verabschieden konnte. Ploetzlich wurde ich von zwei Frauen aus meinem „Buero“ geholt. Eine vor mich, eine hinter mich, wie bei einer Pollonaise. Nur mussten wir uns ein grosses Tuch ueber den Kopf ziehen und dann tanzend in den Nachbarraum wandern.

Da drin befanden sich alle anderen Freiwilligen und klatschten und sangen. Ich wurde dann nach vorne auf einen Stuhl gesetzt und noch weiter besungen und betanzt, bevor man mir langsam das Tuch vom Kopf nahm. Natuerlich hab ich mich dann versucht dem ganzen etwas anzuschliessen und habe mitgetanzt und gesungen (ich hatte keine Ahnung was, hab nur die Geraeusche nachgeahmt). Dazu wurden dann noch kleine Scheinchen zu mir geschmissen (Zusammen vllt ein Euro, aber mehr haben sie nicht und ich habe mich unendlich gefreut) und mir noch ein kleines Geschenk in Form von Stoffen geschenkt.

Ich war absolut ueberwaltigt ueber diese mehr als gelungene Überraschung und die wertschaetzung die mir entgegengebracht wurde. Leider sprechen die meisten nur Bemba, so dass eine meiner Kolleginnen fuer mich meine spontane Dankes- und Lobesrede uebersetzen musste. Es war einfach ein perfekter Abschluss fuer die Zusammenarbeit mit den Frauen. Uebrigens: Mir wurde anschliessend erklaert, dass man eine solche Prozession, wie mir mir, eigentlich nur bei einer Hochzeit mit der Braut macht. Als man mir das erklaerte hab ich zunaechst ja schon befuerchtet grade verheiratet worden zu sein….;)

Nach den abschliesenden Gruppenfotos bin ich schliesslich erstmal in die Stadt gefahren, um die Bilder stark vergroessert entwickeln zu lassen. Dazu noch ein paar leckere Muffins in der Baeckerei gekauft und auch ich hatte einen guten Ausstand heute.

Abends kam ich dann aus bekannten Gruenden veraengstigt heim. Ich hatte jedoch Glueck, dass die Frauen ihren Exorzismus, zumindest waehrend meiner Anwesenheit, auf ein anderes Haus verlegt haben. Am Mittwoch hab ich meinem Bruder und meiner Gastmutter naemlich mal klar gemacht, wie albern ich das Ganze finde.

Chinesen planen neuen Großflughafen

Wenn es um große Bauprojekte geht, dann scheinen die Chinesen mittlerweile den Deutschen ein paar Schritte voraus zu sein. So wie ich vor kurzem in einem großen Reisemagazin und auf ORF gelesen habe, so sind die Chinesen in Peking kann dabei, einen neuen Großflughafen zu bauen, und diesen Flughafen dann auch entsprechend in Szene zu setzen.

Ich werde jetzt in den nächsten paar Monaten viel China unterwegs sein, und dort dann auch verschiedene Projekte bekleiden. Dadurch, dass ich als Ingenieur viel an einem anderen chinesischen Flughafen arbeiten werde, ist es für mich natürlich auch interessant, zu sehen wie die Chinesen arbeiten, und was man hier im Reich der Mitte noch alles für Entwicklungspotenziale hat.

Vor der Abreise nach China, habe ich mich jetzt auch noch einmal Philipp plein Uhr Shop nachgeschaut, um zu sehen, ob ich mir dort ein paar neue Sachen holen kann. Schließlich kann es immer ganz witzig sein, wenn man dann auch Auslands all seine Sachen schon gekauft hat, und dann auch entsprechend schicken zu den Verhandlungsgesprächen und zur Arbeit geht.

Dabei habe ich jetzt auch vor einer Weile in Sindelfingen einen Woolrich Shop gefunden, wo man einfach mal rein schauen kann, und fand das auch ganz interessant. Dadurch, dass ich mit einer Chinesin verheiratet bin, finde ich es auch ganz spannend, nach China zu fahren, und dort mit den chinesischen Architekten und Ingenieuren zusammenzuarbeiten. Ich habe auch an der Universität Tübingen neben Ingenieurwesen einiges Semester Chinesisch studiert und spreche die Sprache auch relativ fließend.

Dadurch, dass auch meine Verwandten ziemlich gute Kontakte zu den chinesischen Politbüro haben, war es relativ einfach, dort auch einen passenden Job zu kriegen, der sowohl gut bezahltes, als auch verschiedene Aufstiegsperspektiven bietet. Da sich meine Wohnung auch direkt in Peking befindet, freue ich mich auch darauf, die vielfältigen Sehenswürdigkeiten und Museen anzuschauen, und dann auch zu sehen, wie die Chinesen vor Ort zu erleben. Eine Sache, die mich zur aktuellen Peking stört, ist das dort ein hoher Verschmutzungsgrad herrscht, und die meisten Leute dann auch mit Maske rumlaufen. Ich hoffe, dass ich das früher oder später wieder löst und kann mich bestimmt für eine Zeit lang auch daran gewöhnen.

Auf jeden Fall, werde ich in den nächsten Tagen vor der Abreise auch mal im Hannover Shop nachschauen, um mir dort noch ein paar schöne Hemden zu kaufen. Diese Hemden sind dort aktuell ziemlich günstig, da sollte man auch zugreifen, und nicht zu lange zögern.

Auch meine Familie freut sich schon darauf, nach Peking zu fahren. Meine Frau kommt ursprünglich aus Shanghai, und hat dort jetzt auch wieder eine neue Arbeitsstelle bekommen. Sie freut sich dann auch darauf, wieder stärker mit ihren Familien Kontakt treten, und dann auch wieder in ihr Heimatland zurückzukehren. Für eine Weile, ist es auf jeden Fall eine interessante Sache. Ob wir allerdings ewig dortbleiben werden, das werden wir dann später noch sehen.

Abschiedstour und Karrierechancen

Auf dem Weg dorthin wollte ich bloß einen kleinen Halt bei meinem Stamm DVD-Händler machen, um nachzusehen, welche neuen DVDs er hat. Hier in Sambia ist das so, dass man gut zwei Wochen nach internationalem Kinostart sämtliche Kinofilme bereits auf DVD kaufen kann. Die Filme sind meistens auf englisch und chinesisch und ich habe keinen Plan, wie man es schafft Filme, in der Masse, einfach so verkaufen zu dürfen. Interessiert aber niemanden ob das ganze so offiziell bzw. legal ist, am wenigsten die Regierung.

Überall gibt es fliegende Händler und manche haben auch eine kleine Bude. Mein Händler hat ein Büdchen. Da er mir aber immer gute DVD Qualität liefert und auch sonst ganz freundlich mit reduziert Pandora Schmuck drauf ist, kauf ich immer bei ihm. Als ich heute dort war, bekam er einen Anruf und musste irgendwas (keine Ahnung was) erledigen. Also bat er mich kurz auf seinen Stand aufzupassen. Ehe ich mich versah saß ich also mitten in der Stadt, bei starkem Betrieb in einem dieser kleinen Büdchen und verkaufte DVDs.

Erst zwei Stunden später kam der Kerl dann schließlich wieder und schenkte mir zum Dank gleich zwei DVDs. Verkauft hab ich leider gar nix in der Zeit, was aber ziemlich normal ist, da man, wie gesagt, überall die gleichen Filme angedreht bekommt. Nur war ich plötzlich und unerwartet der Star der ganzen Straße. Für die Einheimischen war es sicher ein sehr sehr ungewöhnliches Bild einen Weißen in einer solchen Bude zu sehen und das übliche Gegaffe stieg nochmal stark an. Mir wars egal, ich hatte echt Spass dabei und anschließend habn wir noch lange geplaudert.

So viel zu meiner kurzen und wenig erfolgreichen Karriere als DVD-Händler. Der Vorsatz heute nochmal bei der Schule vorbeizugucken war allerdings damit auch schon wieder verloren, was aber nicht so schlimm ist, da ich eh schon abgesagt hatte und auch noch andere Dinge erledigen musste.

So das wars erstmal wieder aus Sambia. Mich erwarten jetzt ziemlich anstrengende, stressige, letzte Tage. Morgen bin ich auf der Oldies-Night von der “small christian community” meiner Familie, am Samstag in der Kitwe mich von meinen Freunden verabschieden und ab Montag steht auch schon wieder Programm für die “Neuen” an. Ich genieße meine Tage jetzt noch und freue mich aber auch schon tierisch auf “Omas Gemüsesuppe” in Deutschland.

Die letzten beiden Wochen vergingen mal wieder wie im Flug. Ich hatte Besuch aus Deutschland und so waren wir eine Woche lang an der Schule und die zweite Woche in Livingstone. Eigentlich war mein Plan, die beiden Mädels alleine loszuschicken, aber da der Montag und Dienstag der Woche sowieso schon allgemeine Urlaubstage waren, hat man sich hier in Ndola kurzerhand dazu entschieden, die ganze Woche frei zu machen. Grund war eine große Messe hier in Ndola, für welche Aussteller aus ganz Afrika kommen.

Metros in Moskau – Unterirdische Paläste

Wenn man sich das Treiben in den Moskauer Metrostationen ansieht, wundert es einen nicht, dass hier im Jahr gut 2,5 Milliarden Menschen durch die Tunnel und Züge geschleust werden. Im Gegenteil: man ist geneigt, diese Zahl nach oben zu korrigieren. Fährt etwa zu Feierabendzeiten ein Metrozug in eine bisher spärlich bevölkerte Station ein, ist diese mit einem Schlag zum Bersten gefüllt.

Das hektische Treiben hier gleicht einer Ameisenkolonie: Aus den Zügen strömen Menschenmassen, zwängen sich durch die Nadelöhre der Ausgänge oder Tunnel zu anderen Zügen und binnen Minuten hat sich alles wieder verlaufen. Doch schon fährt die nächste Metro ein und das Schauspiel beginnt von vorn.

Gleich den Stationen mit unseren München shoepassion gutschein sind auch die Züge völlig überfüllt. Hier besteht keine Gefahr, dass man bei den abrupten Anfahrten oder Bremsmanövern ins Straucheln gerät, denn es gibt gar keinen Platz dafür. Das Bild von den Ölsardinen in einer Dose trifft es hier ganz gut. Dennoch gibt es Leute, die entspannt ein Buch lesen oder an ihrem i-Pad herumspielen, obwohl man sich kaum bewegen kann.

Nicht wenige finden hier sogar eine Oase der Entspannung und schlummern selig vor sich hin. Vor jeder Stationseinfahrt geht dann das Gedränge und Geschiebe los. Mit gemurmelten Entschuldigungen auf den Lippen, bahnen sich diejenigen, die hier aussteigen wollen unsanft ihren Weg durch die Menge.

Manch höflicher Fahrgast tritt sogar aus dem Zug heraus, um anderen das Aussteigen zu ermöglichen. So wie ich. Und wenn man Pech hat, gereicht einem diese Höflichkeit zum Nachteil und man kommt nicht wieder in den Zug hinein. So wie ich. Doch kein Grund zur Panik. Einfach eine Minute warten und sich in die nächste nicht minder volle Metro zwängen.

Bei den Ein- und Aussteigemanövern erkennt man auch gleich den echten Moskauer: eine junge Dame etwa, die sicher nicht mehr als 50 Kilo auf die Waage bringt, bahnt sich mithilfe beider Ellenbogen und vollem Körpereinsatz ganz selbstverständlich den Weg in den Zug.

Als höflicher und etwas eingeschüchterter Tourist lässt man sich da nur staunend zu Seite schieben und gewährt den Vortritt. Auffällig ist auch, dass die Metro in Moskau nicht etwa das Fortbewegungsmittel des kleinen Mannes ist, sondern dass wirklich jeder dieses Transportmittel benutzt (nur die oberen Zehntausend ziehen die Limo mit Chauffeur vor).

Montag das gleiche Spiel wieder

Da ich sowieso zum Fußball gucken zu Familie Musowe wollte (der Familie, wo ich zuerst gelebt habe hier in Kitwe) war das aber nicht weiter schlimm. Schlimm war, was folgte: Als ich bei der Familie angekommen bin und etwa eine Stunde lang nette und interessante Gespräche mit Frau Musowe hatte, geschah der Super-GAU (ja, ich bin mir über das Weltgeschehen im Klaren):

Ein riesiges Gewitter zog an. Innerhalb von Minuten war sowohl das TV-Signal, als auch der Strom weg. Glücklicherweise geschah das genau FÜNF!!!!!!! Minuten vor Anpfiff. Normalerweise dauert son Gewitter hier vielleicht mal ne halbe Stunde, dann beruhigt sich aber auch wieder alles. Normalerweise….. Das Gewitter dauerte die ganze Nacht noch an und ich musste dort schlafen. Mutti war darüber ziemlich sauer, da ich vorher nicht Bescheid gegeben habe. Sie behauptet ich hätte das geplant dort zu schlafen… einfach bescheuert…

Naja jedenfalls verlief auch diese Nacht wieder mit wenig, bis gar keinem Schlaf (So nein Gewitter hab ich ncoh nie erlebt!! DA weiß ich auch warum die Römer früher glauben, der Himmel könne ihnen auf den Kopf fallen.) und um halb sieben morgens war auch schon wieder aufstehen angesag. Schließlich beginnt die Kirche hier um HALB ACHT!!! Aber das war ncoh das lockerste für diesen Tag. Völlig übermüdet wollte ich schließlich am Sonntag mittag etwas Schlaf nachholen, als meine Freunde, die fetten Frauen auch schon eindrudelten.

Den ganzen Nachmittag lag ich im Bett und konnte mich drehen und wenden wie ich wollte, immer wenn ich kurz davor war einzuschlafen gab es wieder laute Schreie von wegen ” sowie orenbetäubende Schmerzensschreie. Auch das Wort “Devil” ist mehrmals gefallen. Irgendwann hab ich richtig Angst bekommen und mir wurde klar, dass das da im Wohnzimmer reichlich wenig mit “beten” zu tun hatte, eher mit psychischer Gestörtheit. Besonders beliebt ist glaub ich bei denen, wenn jeder gleichzeitig versucht einen Uhu nachzuahmen. und das von gut 6-10 Frauen!!

Total behämmert was da ständig abgeht. Naja, jedenfalls rief am Sonntag dann irgendwann noch ein Kumpel an und wir sind mit paar Jungs Fußball gucken gefahren. Leider hatte ich nicht genug Geld für den Rückweg mit. Mutti hatte da natürlich auch wenig Mitleid und hielt es für micht möglich, mich um halb neun abends, im dunkeln, abzuholen. Keine Zeit, kein Auto, Müdigkeit, (keine Lust). Bin dann zu Fuß paar Kilometer gegangen und letztlich konnte mich ein freundlicher Herr ein wenig mitnehmen… So der Sonntag….

Montag das gleiche Spiel wieder mit Mode in großen Größen . Ich komme sehr müde von der Arbeit aber mit Ausruhen oder überhaupt mal Ruhe ist nicht.. Die komische Sekte trifft sich mal wieder im Wohnzimmer… Gekocht wird hier sowieso seid Tagen nicht mehr. Bestenfalls mal mittags en bisschen was, den Rest der Zeit bin ich gezwungen mir Toasts mit Butter zu machen. Ist auch sonst schlichtweg nichts im Haus.

Heute der gleiche Spaß wieder. Die Frauen kommen und machen ihr seltsames Gegrunze und ich hab Kopfschmerzen aber bekomme nicht mal fünf Minuten Ruhe. Ich hab auch ehrlich gesagt zu viel Angst sie um Ruhe zu bitten. Ich glaube wenn ich das tun würde, würden die versuchen mich zu bekehren. Immerhin wüsste ich dann woher die komischen Schmerzensschreie ständig kommen. Übrigens ist heute nicht mal meine Mutter dabei, die treffen sich einfach…

Neue Stadt, neue Familie, neue Arbeit

Und in Deutschland gibts ganze Spielabbrueche wegen eines Bierbechers, eine Minute vor Ende, in einem laengst entschiedenen Spiel?!?!?!?! bescheuert! Naja, ich stand immernoch im Regen und hab mir das ganze aus sicherer Entfernung anegschaut. Das insegsammt erbaermliche Spiel ging letztlich zwei zu null fuer die Mannschaft aus dem Kongo aus, ich war voellig durchnaesst, frohr und mir taten ja eh noch alle Knochen vom Vortag weh. Von Fankultur war seid der Halbzeit sowieso nichts mehr zu spueren und es gab noch nichtmal Bier im Stadion. Objektiv betrachtet koennte man sagen, dass der ganze Tag ein ziemlicher Reinfall war und ich mir das Geld und die Zeit wohl haette sparen koennen.

Nach ziemlich genau sieben Monaten ohne Fussballspiel war es einfach nur genial mal wieder eines zu sehen. Und genau das niveaulose Spiel und der Regen machten es so unglaublich schoen fuer mich. DAS ist Fussball….;) Der Rest des Tages verlief schliesslich sehr ruhig. Wir bekamen einen Bus nach Ndola und voellig nass sind wir dort in einen kleinen Pub gegangen und haben noch ein wenig geplaudert und Fussball geguckt. Ich bin spaet abends heimgekommen und musste meinen Bruder leider wecken, damit er das Tor mit Seidensticker hemden herren aufmachte.

Als ich endlich trockene Sachen anhatte, mich in mein Bett gelegt hatte und der Schmerz langsam nachlies, war ich rundum zufrieden mit einem Tag voller Pleiten, Pech und Pannen….

Am Samstag nachmittag hat Patrick Judith und mich abgeholt und nach Ndola gefahren. Die neue Familie besteht aus meiner Mutti und meinem 16-jaehrigen Bruder. Ausserdem, wie sollte es anders sein, eine Nischte, welche den Haushalt schmeisst. Habe sogar, hingegen meinen Befuerchtungen, mein eigenes Zimmer bzw. Das meines Bruders bekommen. Er schlaeft jetzt einfach in dem grossen, leer stehenden, 3-Bett Zimmer. Platz ist also genug da. Wir haben einen sehr schoenen grossen Garten und quasi um die Ecke ist ein gemuetlicher Militaer-Pub. Militaer bedeutet, dass er urspruenglich mal fuer Soldaten gedacht war und das Bier stauerfrei ist. Es ist also nur halb so teuer wie normal.

Ansonsten ist die ganze neue Heimat recht unspektakulaer. Ich lebe in dem selben Stadtteil wie schon die ersten drei Wochen hier in Sambia, kenne die Umgebung also schon ein wenig. Meine Arbeit hingegen scheint mir sehr vielversprechend und abwechslungsreich zu werden. Ich bin an einem Zentrum fuer (urspruenglich) obtachlose Jungs. Es ist ein grosses Gelaende mit einer Schule fuer Jungen und Maedchen, welche ihre Eltern verloren haben bzw. es sich nicht leisten koennen in die Schule zu gehen. Ein Teil der Jungs lebt logischerweise auch auf dem Gelaende (35 Jungs).

Die Kinder haben morgens Schule und mittags verschiedene Workshops bzw. Beschaeftigungsmassnahmen. Jedoch trennt sich die Gruppe nach der Schule in Jungs und Maedchen auf. Die Jungs bleiben hier und die Maedchen gehen zu ihrem „Heim“, wo dann im Prinzip das selbe Programm stattfindet. Auch hier leben ein paar von ihnen fest. Ausserdem gibt es eine Art Kindergarten fuer die kleinsten. Das ganze Projekt ist eng verbunden mit einem weiteren Projekt fuer Waisenkinder in der Stadt. Dort sind allerdings meist nur die Juengeren untergebracht. Wer gesund ist und etwas englisch spricht kann den Sprung von dort auf unsere Schule schaffen. Organisiert und verwaltet wird das ganze von Doninikaner Schwestern.